Theatersport

„Damals galt, was heute gilt: Bin ich inspiriert, geht alles gut, doch versuche ich es richtig zu machen, gibt es ein Desaster.“
Keith Johnstone

Theatersport ist eine Form des Improvisations-Theaters, d.h. es werden auf der Bühne mehrere zuvor nicht einstudierte Szenen gespielt.

Die Spieler kommen auf die Bühne und wissen zunächst nicht, was passieren wird. In der Regel bekommen sie ein Thema oder einen Vorschlag aus dem Publikum. Der Moderator fragt z.B. nach einem Ort, einer Beziehung, einem Beruf, einer brenzligen Situation, nach einem Gefühl, nach Ihrem letzten besuchten Kinofilm. Diese Vorschläge sind dann Auslöser und Leitfaden für die daraufhin spontan entstehenden Szenen.

Häufig treten beim Theatersport zwei oder mehr Gruppen in einem "Wettstreit" gegeneinander um die Gunst des Publikums an. Das Publikum darf am Ende jeder Szene abstimmen, welche Gruppe besser gespielt hat. Am Ende gewinnt die Gruppe mit dem höchsten Punktestand. Oft werden die Spieler auch durch einen - meist ebenfalls improvisierenden - Musiker begleitet.

Die Besonderheit des Improvisationstheaters ist, dass die gemeinsame Kreativität aller Mitspieler zum Erfinden der Szene führt: Eine Geschichte entsteht aus der Spontanität und gegenseitigen Inspiration der Impro-Spieler, oft fern ab von der Rationalität. So entstehen aus dem Moment heraus oft Szenen voller Humor und Tiefgang.

Mehr Informationen über Improvisationstheater in Freiburg finden Sie auf www.theatersport-freiburg.de.